Datenschutz für Angehörige – worauf Sie achten sollten

Nicht nur Ihre Daten zählen – auch die Ihrer Familie

Viele Menschen denken beim Datenschutz zuerst an ihre eigenen Daten.

Doch im Notfall oder Todesfall betrifft der Umgang mit digitalen Informationen oft auch Angehörige, Partner:innen oder Bevollmächtigte.

Denn: Sobald andere Zugriff auf Ihre Inhalte erhalten, entstehen neue Fragen – rechtlich, emotional und datenschutzrechtlich.

DigiSafe hilft, diese Verantwortung sicher und respektvoll zu regeln.

Warum auch Angehörige geschützt werden müssen

• Vertrauenspersonen erhalten oft Zugriff auf E-Mails, Fotos, Briefe, Chats
• Viele dieser Inhalte betreffen auch andere Personen – nicht nur Sie selbst
• Auch Angehörige haben ein Recht auf Datenschutz und Privatsphäre
• Ohne klare Regelung können unangenehme Situationen entstehen
• Im Erbfall werden oft mehr Daten sichtbar als nötig

Je klarer Sie definieren, wer was sehen darf, desto besser sind auch Ihre Angehörigen geschützt.

Was Sie mit DigiSafe konkret regeln können

• Welche Personen Zugriff auf welche Inhalte erhalten
• Ob Angehörige alle oder nur ausgewählte Daten sehen dürfen
• Ob gewisse Ordner (z. B. „Privat“) versteckt oder gesperrt bleiben
• Wer nach Ihrem Tod benachrichtigt wird – und wer nicht
• Ob eine Weitergabe von Daten an Dritte ausgeschlossen werden soll

So schützen Sie nicht nur Ihre Informationen, sondern auch das Vertrauen innerhalb Ihrer Familie.

Rechtliche Grundlage: Was Angehörige (nicht) dürfen

• Ohne Vollmacht oder Freigabe dürfen Angehörige keine Konten übernehmen
• Der Zugriff auf gemeinsame Konten (z. B. E-Mail, Drive) ist nicht automatisch erlaubt
• Persönliche Inhalte (z. B. Chats, Briefe, Dokumente) dürfen nicht beliebig weitergegeben werden
• Auch Erben unterliegen dem Datenschutzgesetz (DSGVO)
• Verstöße gegen den Datenschutz können rechtliche Folgen haben

DigiSafe sorgt dafür, dass nur das weitergegeben wird, was Sie freigeben wollen.

Verantwortungsvoll vorsorgen – mit Rücksicht auf andere

Bei DigiSafe können Sie:

• Daten gezielt mit Rechten versehen (nur lesen, löschen, übertragen etc.)
• bestimmten Personen begrenzten Einblick geben
• sensible Inhalte mit „Nur im Notfall zeigen“-Funktion versehen
• eine Vertraulichkeitskennzeichnung aktivieren (z. B. „nicht weitergeben“)
• steuern, wie lange Daten nach Freigabe sichtbar bleiben

So bleibt Ihre digitale Vorsorge nicht nur sicher – sondern auch menschlich.

Fazit: Datenschutz endet nicht bei Ihnen

Wer digitale Verantwortung übernimmt, denkt nicht nur an sich –

sondern auch an alle, die im Ernstfall helfen, entscheiden oder trauern müssen.

Mit DigiSafe stellen Sie sicher, dass Ihre Angehörigen genau die Informationen erhalten, die sie brauchen – und keine, die sie belasten.

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